Neuer Kader, vertraute Anker: Die BayerVolleys starten in die Saison 2026/27
Acht neue Gesichter, fünf erfahrene Anker, fünf Perspektivspielerinnen und ein bekannter Trainer: In Leverkusen beginnt eine Saison, in der aus vielen neuen Impulsen schnell eine Mannschaft werden soll.
Eine neue Saison beginnt für die BayerVolleys Leverkusen mit vielen neuen Gesichtern – und mit einer klaren Aufgabe: Aus einem umfangreich veränderten Kader soll möglichst schnell eine Mannschaft werden, die auf und neben dem Feld zusammenfindet. Acht Neuzugänge erweitern die sportlichen Möglichkeiten, fünf Spielerinnen bringen bereits Erfahrung im BayerVolleys-Trikot mit und fünf Perspektivspielerinnen trainieren eng an der ersten Mannschaft. An der Seitenlinie übernimmt mit Tigin Yağlıoğlu ein Trainer, der Verein und Umfeld kennt.
Der Spielplan für die Sparda 2. Liga Pro folgt in einem eigenen Beitrag. Dieser Auftakt richtet den Blick daher auf die Menschen, die die Saison 2026/27 prägen werden: auf neue Impulse, bewährte Anker und auf die gemeinsame Arbeit, die nun beginnt.
Acht neue Impulse für das Team
Der Kader ist in mehreren Mannschaftsteilen neu aufgestellt. Im Zuspiel bringen Julie Klimm und Felizitas Ende neue Optionen mit. Auf der Außenposition erweitern Alice Turmovich und Jiliana Dora Kirchner die Möglichkeiten, während sich das Mittelblock-Duo um Luzie Wiedeking, Sina Allzeit und Sina Toroslu deutlich verbreitert. Mit Erika Kildau kommt außerdem eine weitere Libera nach Leverkusen.
Die Namen stehen für unterschiedliche Wege und Erfahrungen. Entscheidend wird nun sein, diese Stärken in ein gemeinsames Spiel zu überführen: im Aufschlag und in der Annahme, in der Abstimmung zwischen Zuspiel und Angriff, in der Block-Feldabwehr und in den Momenten, in denen ein Team unter Druck zusammenstehen muss. Genau diese Prozesse prägen die Vorbereitung – und sie zeigen sich auch in den ersten Spielwochen der Saison.
Erfahrung, die Orientierung geben kann
Bei aller Veränderung bleibt ein Kern erhalten. Mailis Pajumägi, Marian Mischo, Charlotta Werscheck, Clara Wübbeke und Cara Beine kennen die Abläufe, das Umfeld und die Ansprüche bei den BayerVolleys bereits aus der vergangenen Saison. Sie müssen die neue Mannschaft nicht allein tragen. Ihre Erfahrung kann jedoch dabei helfen, dass aus neuen Trainingsgruppen schneller ein belastbares Team wird.
Diese Verbindung aus Kontinuität und Aufbruch ist ein wichtiger Ausgangspunkt für die Saison: Die neuen Spielerinnen bringen frische Perspektiven mit, während die vertrauten Gesichter im Alltag Orientierung geben. So kann eine Mannschaft entstehen, die sich nicht über einzelne Namen definiert, sondern über klare Abläufe, gegenseitiges Vertrauen und die Bereitschaft, füreinander zu arbeiten.
Fünf Perspektivspielerinnen trainieren mit
Der Blick der BayerVolleys richtet sich nicht nur auf den unmittelbaren Kader, sondern auch auf die nächste Generation. Ejla Ibisevic, Mia Basch, Lucy Lehmann, Jara Oesterhoff und Anna Lena Beul gehören offiziell zum Kader der zweiten Damenmannschaft, trainieren aber nahezu vollständig mit der ersten Mannschaft. So sammeln sie früh Erfahrungen auf dem nächsthöheren Niveau und stehen zugleich für die Durchlässigkeit im Verein.
Im Verlauf der Saison sollen die fünf Perspektivspielerinnen auch Gelegenheiten erhalten, sich im Umfeld der ersten Mannschaft zu zeigen. Für Ejla Ibisevic, Anna Lena Beul und Lucy Lehmann kommt eine weitere Aufgabe hinzu: Sie laufen parallel auch für die U20 auf. Die Nachwuchsspielerinnen sind damit nicht nur eine Ergänzung im Trainingsbetrieb, sondern ein sichtbarer Teil der sportlichen Perspektive der BayerVolleys.
Ein Dank an die Spielerinnen des Vorjahres
Der neue Kader bedeutet zugleich Abschied. Mehrere Spielerinnen, die den Weg der BayerVolleys in den vergangenen Spielzeiten mitgestaltet haben, werden 2026/27 nicht mehr für Leverkusen auflaufen. Sarah Overländer und Lena Rößler haben ihre Hallen- und Sandkarriere beendet. Viktoria Dörschug und Svenja Enning setzen ihren sportlichen Weg in der 1. Bundesliga fort; Enning schließt sich den Ladies in Black Aachen an. Sarah Kästner wechselt zu Eintracht Spontent Düsseldorf.
Alicia Olikagu zieht es für ihr Studium in die USA, Jule Hellmann arbeitet künftig als Lehrerin in Wuppertal und Tessa Müller absolviert ein Auslandssemester in Spanien. Betty Lange stellt ihre berufliche Tätigkeit in den Vordergrund und wird im Kader von DSHS SnowTrex Köln geführt. Isabel Schneider legt eine Babypause ein und gehört in dieser Spielzeit nicht zum Kader.
Allen Spielerinnen gilt ein herzlicher Dank für ihren Einsatz, ihre Zeit im BayerVolleys-Trikot und ihren Anteil an den vergangenen Spielzeiten. Ihre Wege führen nun in unterschiedliche Richtungen – die Erinnerungen an gemeinsame Trainingswochen, Spieltage und Hallenmomente bleiben Teil der BayerVolleys-Geschichte.
Bekannter Trainer, neue gemeinsame Aufgabe
Mit Tigin Yağlıoğlu steht ein bekanntes Gesicht an der Seitenlinie. Seine Aufgabe ist klar: Die unterschiedlichen Erfahrungen und Stärken des neuen Kaders zu verbinden und daraus ein Team zu formen, das vom ersten Spieltag an mutig, organisiert und geschlossen auftritt.
Wie die Mannschaft zusammenwächst, welche Rollen sich im Kader entwickeln und worauf der Trainer in den ersten Wochen besonders achtet, wird die BayerVolleys-Redaktion in den kommenden Monaten begleiten. Den Auftakt macht ein ausführliches Gespräch mit Tigin Yağlıoğlu über die Vorbereitung, die Spielidee und die Ziele für die neue Saison. Danach folgen im Saisonverlauf persönliche Features zu den Neuzugängen und den Spielerinnen, die den BayerVolleys erhalten geblieben sind.
Die Saison 2026/27 beginnt mit viel Bewegung – und mit einer gemeinsamen Chance: aus neuen Gesichtern und vertrauten Ankern ein Team zu formen, das die Fans in der Ostermann-Arena und auswärts Woche für Woche mitnimmt.