Spielgrafik zum Pokal-Viertelfinale im Frauenvolleyball: TV Hörde verliert gegen BayerVolleys Leverkusen 1:3. Im Hintergrund jubeln Spielerinnen von BayerVolleys Leverkusen, vorne sind die Vereinslogos sowie die Satzergebnisse 25:17, 19:25, 25:27 und 25:2
TV Hörde – BayerVolleys Leverkusen 1:3 | Pokal-Viertelfinale (Bild Hintergrund: Oliver Heuser/TSV Bayer 04 Leverkusen, KI generiert)

Nach Crunchtime-Krimi: BayerVolleys ziehen ins WVV-Pokal-Halbfinale ein

Die BayerVolleys Leverkusen haben die Pokalhürde TV Hörde genommen und stehen nach einem umkämpften 3:1-Erfolg im Halbfinale des WVV-Pokals.


Nach dem verlorenen Auftaktsatz bewies das Team von Tigin Yaglioglu vor allem in den dramatischen Schlussphasen des dritten und vierten Durchgangs die nötige Nervenstärke.

WVV-Pokal-Viertelfinale | TV Hörde – BayerVolleys Leverkusen 1:3 (25:17, 19:25, 25:27, 25:27)

Die BayerVolleys Leverkusen haben das WVV-Pokal-Viertelfinale beim TV Hörde mit 3:1 gewonnen und damit den Einzug ins Halbfinale geschafft. Im Duell der beiden höherklassigen Teams des Wettbewerbs bekamen die Zuschauerinnen und Zuschauer im Phoenix-Gymnasium ein enges, intensives Spiel zu sehen. Die Leverkusenerinnen nahmen den Schwung aus dem Ligaauftakt mit, mussten aber über weite Strecken hart für das Weiterkommen arbeiten.

Hörde dreht ersten Satz mit Aufschlagserie

Die BayerVolleys erwischten den besseren Start und setzten sich früh auf 8:3 ab. Auch in der Folge blieben die Gäste zunächst vorn und führten beim 14:13 noch knapp. Dann kippte der Satz: Eine starke Aufschlagserie des TV Hörde brachte die BayerVolleys aus ihrem Rhythmus. Die Gastgeberinnen drehten den Rückstand mit fünf Punkten in Folge zum 18:14 und brachten den ersten Durchgang anschließend mit 25:17 nach Hause.

BayerVolleys gleichen aus

Die Antwort der BayerVolleys folgte im zweiten Satz. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase setzten sich die Gäste aus Hörder Sicht auf 6:10 ab. Hörde kämpfte sich noch einmal zum 11:11 heran, doch die BayerVolleys fanden sofort wieder zu klaren Aktionen und erspielten sich erneut einen Vorsprung. Mit 25:19 glichen sie den Satzstand aus.

Nervenstärke entscheidet die Verlängerungen

Der dritte Satz wurde dann zum ersten echten Nerven-Test. Die BayerVolleys lagen nach dem frühen 1:2 aus Hörder Sicht überwiegend vorn, konnten den TV Hörde aber nie entscheidend distanzieren. Beim 23:23, 24:24 und 25:25 war alles offen. Erst der dritte Satzball der BayerVolleys brachte die Entscheidung: Mit 27:25 gingen die Gäste mit 2:1 in Führung.

Auch im vierten Durchgang blieb die Begegnung umkämpft. Nach einem ausgeglichenen Beginn lag Hörde beim 14:13 noch vorn. Dann erhöhten die BayerVolleys den Druck und drehten den Satz mit einem Zwischenspurt auf 14:20. In der Crunchtime schienen die Gäste beim 17:22 auf Kurs, doch der Gastgeber kämpfte sich eindrucksvoll zurück und erarbeitete sich beim 24:23 und 25:24 sogar zwei Satzbälle. Die BayerVolleys blieben jedoch ruhig, wehrten beide Chancen ab und verwandelten ihren ersten Matchball zum 27:25.

Der 3:1-Erfolg war damit vor allem ein Sieg der Widerstandsfähigkeit. Die BayerVolleys ließen sich vom verlorenen ersten Satz nicht aus dem Konzept bringen und zeigten in den entscheidenden Momenten der beiden Verlängerungssätze die größere Abgebrühtheit.

Die anderen Ergebnisse im WVV-Pokal

Auch die weiteren Viertelfinal-Partien boten Spannung. TSC Eintracht Dortmund setzte sich gegen den SV Bedburg-Hau nach fünf Sätzen mit 3:2 (25:21, 20:25, 19:25, 25:21, 15:9) durch. Der SV Wachtberg gewann beim SC Halle klar mit 3:0 (19:25, 16:25, 19:25). TuS Herten zog mit einem Freilos ins Halbfinale ein.

Damit ist auch der mögliche weitere Pokalweg der BayerVolleys klar: Im Halbfinale trifft Leverkusen auf den SV Wachtberg, während TSC Eintracht Dortmund gegen TuS Herten antritt.

Leverkusen wird am Freitag, den 09.10.2026 um 20:00 Uhr in der Dreifachturnhalle Berkum auf den SV Wachtberg treffen (Ansetzung).

Der Trainer zum Spiel

Cheftrainer Tigin Yaglioglu ordnete den Halbfinaleinzug ehrlich ein: Er verwies auf die schwierigen Rahmenbedingungen und die Aufschlagserie, die sein Team im ersten Satz aus dem Rhythmus gebracht hatte. Entscheidend sei zunächst, dass der Sprung in die nächste Runde gelungen ist.

„Wir können sehr froh sein, die nächste Runde erreicht zu haben. Aber ganz bestimmt nicht zufrieden sein über das Wie“, sagte der BayerVolleys-Trainer.

Für die kommenden Aufgaben sieht Yaglioglu klare Ansatzpunkte:

„Sicherlich müssen wir unsere Lehren aus diesem Spiel ziehen und den Fokus jetzt ganz schnell auf nächste Woche richten.“

Der Gegner im Netz

Webseite: www.tvhoerde.de

Instagram: hoerder_maedchen

Facebook: TVHoerde1861Volleyball

Ausblick: Derby bei DSHS SnowTrex Köln

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht. Bereits am Sonntag, 4. Oktober, um 16 Uhr sind die BayerVolleys in der Sparda 2. Liga Pro bei DSHS SnowTrex Köln gefordert. Das Derby steigt in der Halle 22 der Deutschen Sporthochschule Köln und ist zugleich die Heimspielpremiere der Kölnerinnen in dieser Saison.

Köln ist mit einem 3:2-Auswärtssieg beim SCU Emlichheim in die Spielzeit gestartet und hat dabei insbesondere mit Druck im Aufschlag und einem stabilen Blockspiel überzeugt. Für die BayerVolleys wird es daher darauf ankommen, die Lehren aus Hörde schnell umzusetzen, den eigenen Rhythmus früh zu finden und in den entscheidenden Phasen wieder die Nervenstärke aus dem Pokalviertelfinale auf das Feld zu bringen.

Tickets sind im DSHS-SnowTrex-Köln-Ticketshop erhältlich.


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